Sportfechten

Auszug:

Das Fechten ist mehr als andere Sportarten in seinen Lehrzielen und Inhalten der Tradition verhaftet. Das ist daraus erklärbar, da Fechten im bürgerlichen und militärischen Bereich verankert ist. Um so erstaunlicher ist es, dass z. B. ein Fechtmeister der 1920-er Jahre Aussagen macht, die heute noch oder wieder diskutiert werden. E. v. Ciriacy-Wantrup schreibt in seinem Buch „Sportfechten“, dass das Fechten ein Spiegelbild des Charakters sein könne.

Elmar Frings, 1971, Dreifacher Olympiateilnehmer im Modernen Fünfkampf , der leider zu früh starb. Er war ein äußerst bescheidener Spitzensportler, der für viele seiner Schüler ein Vorbild war. ………..Brenda Lee

Friedrich Wilhelm Eggert, ein moderner Diplom-Fechtmeister der „Alten Schule“, italienisch und französisch, der alle drei Waffen beherrschte und dessen Fechttheorie mein Fechtbuch inspirierte.

Pepi Losert, ein Diplom-Fechtmeister der “ Italienischen Schule“, zehnmaliger Gewinner der österreichischen Staatsmeisterschaft und Olympiateilnehmer, Vater von zwei sehr erfolgreichen Kindern, Roland und Ingrid Losert.

E. v. Ciriacy-Wantrup : „Im Kampf, bei dem vollste Anspannung des Geistes vorhanden ist, bei dem List, Verschlagenheit, Energie, Mut und logisches Denken erforderlich sind, bei dem dauernde Bejahung den Fechter beherrscht, liegt der Charakter offen zutage….Der leicht Erregbare wird diese Eigenschaft in geistloser Brutalität erkennen lassen. Eitelkeit, eingebildetes Wesen, Falschheit und unnoble Denkungsart werden im Kampf doppelt zum Ausdruck kommen“.

Mammy Blue  für Pista

István Szondy trat dreimal für Ungarn bei Olympischen Spielen an . 1948 belegte er in London im Einzel des Modernen Fünfkampfes den 18. Rang. Zwei Medaillengewinne gelangen ihm dann 1952 in Helsinki: Bronze im Einzel und Gold mit der Mannschaft. 1956 in Stockholm ging er im Springreiten an den Start. ˈbɒrɒt͡skpa:linkɒ und Fechten waren Pischta’s Leben (Er war 91 als er friedlich einschlief am † 31.Mai 2017.) 

Diese Zeiten sind beim Fechten vorbei, aber nicht beim Reiten

Reiten und Fechten haben vieles gemeinsam, nicht nur dass beide eine lange Tradition im bürgerlichen und militärischen Bereich haben, sondern dass die vermeintliche Harmonie zwischen Reiter und Pferd sehr oft ein erbitterter Zweikampf ist, allerdings bei Ungleichheit der Waffen. Beim Sportfechten gilt die Gleichheit der Waffen.

Wenn Gebiss, Sporen, Gerte u. a. wegfallen, ist der Mensch gezwungen, sich mit dem Pferd in einen gleichberechtigten gewaltfreien Dialog zu begeben, da er im Kampf unterlegen wäre, denn das Pferd ist motorisch und sensorisch dem Menschen überlegen. – Die Konsequenz ist:

„Der Mensch muss die Sprache der Pferde erlernen“       What’d I say

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