Barhuf

Vorderhuf, bearbeitet an den mit Pfeil bezeichneten Stellen. © Patrick Spieleder

„Ein Pferd ist nur so gut wie sein schlechtester Huf.“ –                            Lulu

Das ist eine Weisheit der Alten Meister aber was folgt daraus?

Der Huf wird beschlagen, da immer noch der Mythos verbreitet ist, dass Hufeisen ein Hufschutz wären.

Wogegen muss der Huf geschützt werden?

Die meisten Pferde werden überwiegend auf Sand oder weichem Untergrund bewegt, wo nur wenig Abrieb erfolgt.

Beim Beschlag fehlen ca. 80% der physiologischen Stoßdämpfung. Das führt mittel- und langfristig zu einer großen Zahl von Erkrankungen des Bewegungsapparates, z. B. der Bänder- und Sehnenansatzstellen in der Knochenhaut, besonders um die Gelenke herum.

Was der Pferdehalter noch wissen sollte!

Die schlechte Hornqualität, die oft als Grund für die Notwendigkeit des Beschlags angeführt wird, entsteht umgekehrt erst durch den mangelnden Stoffwechsel, der bei fehlendem Hufmechanismus auftritt.

Den wenigsten Pferdehaltern ist bekannt, dass durch Eisen und Zwanghufe eine Kette von Stoffwechselproblemen in Gang gesetzt werden, die meist von der konventionellen Veterinärmedizin nicht ursächlich erkannt werden und demnach auch mit deren Mittel nicht heilbar sind.

Konkret gesagt:

Die schlechten Blutwerte werden überhaupt nicht mit der schlechten Hufqualität in Verbindung gebracht.  

Die Hufbearbeitung wird in der Ausbildung der Veterinärmediziner nur am Rande behandelt und viele Hufbearbeiter haben nur wenig medizinisches Wissen.

Eine fundierte medizinische Ausbildung für Veterinärmediziner und Hufbearbeiter ist also angesagt und die Verantwortung des Pferdehalters, sich mehr über die Hufe kundig zu machen! Hufspezialistern in der Diskussion…Weiter